WACHSTUMSMARKT AR AUF NEUEN WEGEN
Posted on | August 22, 2011 | No Comments
WACHSTUMSMARKT AR AUF NEUEN WEGEN
„AR Today“ bringt internationale AR Experten und Industrie zusammen
Augmented Reality ist mehr als nur ein Trend: Mit den technischen Errungenschaften steigt auch das Interesse der Industrie an AR Produkten. Allerdings gibt es bislang nur wenige Möglichkeiten zum gemeinsamen Diskurs. Die Spezialagentur empea initiiert gemeinsam mit CeBIT und ISMAR das Event „AR Today“ – ein Gipfeltreffen von Technologie und Industrie mit dem Ziel, das Thema salonfähig zu machen.
Hofheim am Taunus, 17.08.2011. Die Digital Box von Lego zeigt das dreidimensionale Modell schon vor dem Aufbau, EdgAR erweckt Gratispostkarten zum Leben und die iPhone-App WordLens leistet sekundenschnelle Übersetzung mittels visueller Worterkennung: Augmented Reality (AR) ist branchenübergreifend omnipräsent. Die Technologie erweitert im wahrsten Sinne des Wortes die Realität und eröffnet schier grenzenlose Möglichkeiten zur computergestützten Anreicherung der physischen Welt mit digitalen Daten. Längst sprechen Experten von einem Paradigmenwechsel, der weitreichende Auswirkung auf unser zukünftiges Kommunikationsverhalten haben kann. Denn Informationen zu Personen, Dingen und Orten können in ganz neuer Form abgerufen werden – adaptiert an die Bedürfnisse des Einzelnen, ortsabhängig, intuitiv und situativ.
AR Today – eine Plattform für Industrie und Technologie
AR ist eine Querschnittstechnologie, die für verschiedene Zielgruppen Lösungsansätze bereithält. Aus diesem Grund bringt die Spezialagentur empea in diesem Jahr auf der Veranstaltung „AR Today“ erstmals Industrievertreter, Entwickler und Kreativagenturen an einen Tisch. „Wir registrieren seit längerem ein großes Interesse am Markt. Diese positive Resonanz in verwertbare Konzepte zu übersetzen, klare Rahmenbedingungen aufzuzeigen und dadurch solide Projekte zu erzeugen, ist Aufgabe der AR Today”, so mARc Maurer, AR Projektleiter bei empea. Was bislang nur isoliert in Kreisen von Enthusiasten, technischen Experten und einigen Agenturen zirkuliere, müsse nun an Öffentlichkeit gewinnen, so Maurer weiter. Das Forum „AR Today“ findet am 26. Oktober 2011 ganztägig im Congress Center in Basel statt und soll interdisziplinär diskutieren, wie Augmented Reality wirtschaftlich verwertbar und konzeptionell einsetzbar ist. Ein breitgefächertes Programm von Fachvorträgen liefert Interessenten zudem einen Überblick über die Themen, die aktuell die Branche beschäftigen, wie beispielsweise AR Software, AR Produktion, Kosten / Nutzen und Business Cases.
Maximale Expertise – in Kooperation mit CeBIT und ISMAR
Mit einem generalistischen Anspruch bietet „AR Today“ eine ideale Ergänzung zu Fachmessen mit technischem Fokus. Diesen Vorteil sehen auch die prominenten Unterstützer der Veranstaltung, CeBIT und ISMAR (International Symposium on Mixed and Augmented Reality). „Wir freuen uns, dass sich die CeBIT aktiv dafür engagiert, Angebot und Nachfrage auf breiterer Ebene zusammenzubringen” sagt Prof. Dr. Martin Wiedmer, Co-Leiter des Organizational Committees der ISMAR. Er bewertet die Zusammenführung beider Formate als vielversprechend: „AR existiert bereits seit Jahrzehnten – neu ist aber, dass heute praktisch jeder Zugang zu der Technologie hat. Hier wollen wir ansetzen, um ein gesundes Umfeld zu schaffen, in dem sich Forschung, Markt und Produkt gegenseitig antreiben.“ Auch Marius Felzmann, Vice President CeBIT bei der Deutschen Messe AG, sieht Potential in der Zusammenarbeit: „Die ISMAR ist auf Entwicklerebene weltweit jährlich das wichtigste Forum für Augmented Reality und bringt somit die nötige Expertise mit. Uns ist es wichtig, zukunftsträchtige Entwicklungen in Sachen mobiler Kommunikation zu fördern, da dieses Thema eine immer größere Rolle in der menschlichen Kommunikationsverhalten spielen wird.“
Ab sofort Ticket sichern – individuelle App ist im Preis enthalten
Aktuelle Informationen zum Programm der „AR Today“ gibt es ab sofort auf www.artoday.org. Hier können auch Tickets für die Veranstaltung gekauft werden. Die Preise (alle inkl. MWSt.) reichen von 180,00 € für das Evening Event bis hin zu 580,00 € für das Komplettpaket und sind noch bis zum 16.09.2011 für den vergünstigten Early Bird Tarif von 500,00 € zu bekommen. Als Schmankerl ist im Eintrittspreis eine vollwertige, auf das Unternehmenslogo des Teilnehmers personalisierte AR App für Android und iOS enthalten, die individuellen 3D Inhalt darstellt, der per Touchscreen gesteuert werden kann. Die App kann direkt vor Ort mitgenommen werden. Es gilt keine Laufzeitbeschränkung, der Code für das Projekt ist ebenfalls enthalten. Dieses Angebot ist für alle Early Bird Tickets gültig.
Die Digitalagentur empea (www.empea.de) ist auf das Feld Augmented Reality spezialisiert und realisiert seit 2007 Projekte in ihren Kernkompetenzen Technologie und Consulting. Neben der Konzeption und Erstellung von AR-Komplettlösungen gehört auch die Entwicklung von individuellen Anwendungsstrategien zum Portfolio der Agentur. Darüber hinaus bietet empea Seminare, DevCamps und Workshops für Unternehmen und Universitäten an. Das erste deutsche Printmedium mit AR Funktion, der erste AR Comic in Europa und das erste AR Spiel auf einer Hausfassade sind nur einige der zahlreichen Pilotprojekte, die empea initiiert und umgesetzt hat. Sowohl Medienunternehmen wie Universal Pictures, United Ambient Media, die Rheinzeitung und diverse andere Printmedien, als auch Industrievertreter wie Nokia oder CWS Boco zählen zum Kundenstamm der Agentur.
AR Kontakt:
mARc Maurer
AR Projektleiter
empea – Augmented Reality Projekte
Hattersheimer Str. 3
65719 Hofheim / Ts.
mARc@empea.de
Pressekontakt:
Julia Durstewitz
Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
empea – Augmented Reality Projekte
Hattersheimer Str. 3
65719 Hofheim / Ts.
presse@empea.de
AR Vortrag bei der IHK am 05. April
Posted on | March 10, 2011 | No Comments
Im Rahmen der Industrie- und Handelskammer werden wir im April Augmented Reality (AR) Anwendungen, wie sie derzeit von der Wirtschaft eingesetzt werden, vorstellen. Die zu Grunde liegende Technik wird auch behandelt, aber nur am Rande. Besonderes Augenmerk wird neben Marketing / Kommunikation auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte: Kosten, Nutzen, Reichweite und Skalierung der AR / App gelegt.
ISMAR 2011 – Augmented Reality place to be
Posted on | January 31, 2011 | No Comments
International Symposium on Mixed and Augmented Reality (ISMAR) 2011 – Call for Papers and Participation
ISMAR 2011
Call for Papers and Participation
The Tenth IEEE International Symposium on Mixed and Augmented Reality
Oct. 26-29, 2011, Basel, Switzerland
http://www.ismar11.org
[pdf version: http://ismar11.org/ismar2011_data/docs/CFP_ISMAR_2011.pdf]
The fields of Mixed Reality (MR) and Augmented Reality (AR) seek to
interactively combine real and virtual objects and environments in
3D. The basic paradigm enables fascinating new types of user
interfaces, and is beginning to show significant impact on industry
and society. The field is highly interdisciplinary, and MR/AR concepts
are applicable to a wide range of applications.
This year we are proud to present the 2011 IEEE International
Symposium on Mixed and Augmented Reality (ISMAR 2011). The symposium
will be held on Oct 26–29, 2011 at Congress Center in Basel,
Switzerland. We invite you all to participate in this great event for
the exchange of new ideas in this exciting field! ISMAR now invites
contributions in two programs: the Science & Technology (S&T) program
and a complementary Arts, Media and Humanities (AMH) program.
* Science and Technology Track *
In recent years, MR/AR has been expanding from an exciting research
proposition into a publicly-acknowledged technology.
The field is highly interdisciplinary, combining work in disciplines
such as signal processing, computer vision, computer graphics, user
interfaces, human factors, wearable computing, mobile computing,
computer networks, displays, and sensors. The growing interest in
MR/AR applications is creating new challenges for research in all of
these areas.
We invite submissions in the general field of Mixed and Augmented
Reality. Topics of interest include, but are not limited to, MR/AR
aspects of:
- Sensing;
- Modeling;
- Information presentation;
- Interaction;
- Human factors;
- System architectures;
- Displays;
- MR/AR applications.
* Arts, Media & Humanities Track *
The 2011 ISMAR Arts, Media and Humanities chairs invite artists,
designers, architects, urbanists, and scholars to explore the
potential of Mixed and Augmented Reality within their respective
fields. We welcome artifacts, musings, probings, discourses, and
insights to be presented at ISMAR 2011 in the form of papers, posters,
art exhibits and performances, panels, workshops, demos, and
tutorials.
Topics of interest include, but are not limited to, case studies,
deployments, prototypes, and evaluations of Mixed and Augmented
Reality in:
- Art;
- Media art;
- Performing arts;
- Architecture;
- Urban design;
- Cultural heritage;
- Game design;
- Toys;
- Social media;
- Transhumanism;
- Design research;
- Product design;
- Advertising and marketing.
Submission Categories
The following are the categories of solicited types of work for both
tracks. For detailed submission and formatting instructions, visit the
website at http://www.ismar11.org
* Papers and Posters (S&T and AMH)
* Innovation Workshops
* Informative Tutorials
* S&T Demonstrations
* Art Exhibits
* Tracking Competition & AMH Contests
Important Deadlines
Paper and Poster Abstracts: May 11
Paper and Poster Submission: May 16
Workshop and Tutorial Proposals: June 3
Art Exhibits: June 3
Demonstrations: August 15
Tracking Competition Entry: August 15
Organization and Contact
General chairs:
Prof. Martin Wiedmer, FHNW
Dr. Vincent Lepetit, EPFL
Program chairs:
Science and Technology:
Prof. Jun Park, Hongik University
Prof. Gerhard Reitmayr, TU Graz
Prof. Greg Welch, UNC
Arts, Media and Humanities:
Dr. Raphael Grasset, HIT Lab NZ/ICG
Jan Torpus, FHNW
Mark Podlaseck, IBM Research
rapid AR prototyping mit empea
Posted on | January 8, 2011 | No Comments
Augmented Reality hat in dem letzten Jahr einen weiteren Schub erlebt. Nicht nur, weil das Thema strukturierter diskutiert wird, sondern auch weil die Benutzeroberflächen zugänglicher und ausgereifter werden.
Dies ermöglicht ein schnelles Prototyping. Einen Vorteil, den wir Lesern dieses blogs zugänglich machen wollen. Hinweis: wissenschaftliche, institutionelle/öffentliche oder kulturelle Anfragen (Museen, Schulen etc) werden von empea kostenlos realisiert.
Wenn Sie eines der unten stehenden Szenarien für Ihre weiteren Gespräche benötgen, schichen Sie bitte eine Mail mit der entsprechenden Ziffer, Ansprechpartner und der geplanten Deadline an mARc@empea.de
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, Demo Cases für Mobiltelefone zu optimieren. Erstens: weil es viel mehr Anwändungsfälle gibt und Zweitens: weil AR sich direkt auf das Mobiltelefon Ihres Gesprächspartners spielen und damit unmittelbar demonstrieren lässt. Unten stehende Punkte sind daher gültig für iPhone und Android Geräte:
Im Jan/Feb wählbare Szenarien
1. Ich möchte auf einer Grafik ein 3D Modell haben.
2. Ich möchte auf einer Grafik ein animiertes 3D Modell haben.
3. Ich möchte Audio Dateien an eine bedruckte Oberfläche hängen.
4. Ich möchte ein Video direkt auf der Oberfläche eingebettet starten.
5. Ich möchte auf ein Video verlinken.
6. Ich möchte auf HTML Formulare verlinken. (z.B. für couponing oder lead Gewinnung)
7. Ich möchte eine Indoor AR Navigation haben. (z.B. für meine Hausmesse oder ein Event)
8. Ich möchte an mehreren Orte in der echten Welt (Längen/Breitengrad) digitale Inahlte anbringen.
9. Ich möchte alle oben stehenden Punkte in einer App verbinden.
10. Ich brauche keinen Prototype, sondern custom development.
Bitte beachten Sie, dass wir dabei davon ausgehen, dass wir die digitalen Inhalte von Ihnen erhalten.
Wir wünschen Allen ein erfolgreiches Jahr 2011.
Beste Grüße
mARc maurer
AR Manager, empea
mARc@empea.de
http://www.empea.de
twitter.com/argency
Treffen Sie uns:
m-days am 27. 01. in Frankfurt
CeBIT am 01. 03. in Hannover
Voice+IP mit Industrie AR Forum
Posted on | October 8, 2010 | No Comments
Wir initiieren auf der diesjährigen Voice und IP Germany in Frankfurt ein großes AR Panel. Dabei haben wir schwerpunktmäßig business audience aus der Mobilindustrie eingeladen.
Alle Infos unter voice-ip-germany.de. Pressekarten und VIP Tickets bitte direkt bei marc@empea.de anfragen.
Spielerische AR im Messenger
Posted on | September 18, 2010 | No Comments
Was hier noch so spielerisch daher kommt ist die Zukunft des Teleconferencing. Noch ist keine direkte mittels AR gesteuerte Interaktion eingebaut aber sicherlich schon via gesture recognition realisierbar (sie fashionista).
Was die Presse interessiert
Posted on | August 19, 2010 | No Comments
und wie wir es beantworten:
FRAGE 1:
AR ist ziemlich innovativ und aufmerksamkeitsstark, aber auch recht aufwendige Geschichte…Wie sehen Sie die Potenziale dieser Technologie, insbesondere für Marketing und Kundendialog?
Antwort:
AR wird in der Tat derzeit als sehr innovativ wahrgenommen. Vielen Unternehmen ist auch eine gewisse Aufmerksamkeit sicher, wenn sie zum ersten Mal einen AR Kampagne realisieren. Das liegt aber nicht daran, dass die Kampagnen innovativ sind, sondern an dem Fakt, dass viele Menschen noch nicht mit AR (bewußt) in Berührung gekommen sind. AR an sich ist über 20 Jahre alt, wird aber erst seit ein paar Jahren in Kampagnen aufgegriffen. Was die meißten AR Anwendungen gemein haben ist, dass sie einen 3D Inhalt mit einer optischen Referenz (einem Marker oder normalen Bild) verbinden. Dieser Inhalte können dann gedreht und von allen Seiten betachtet werden. Aber soll innovativ oder kreativ sein? Nur beim ersten Mal, deshalb sind auch die Zahlen der GE Smart Grid Kampagne keineswegs auf die Nachahmer übertragbar. Es gibt aber auch Fortschritte. Man kann z.B. durch das Verdecken einzelner Bereiche einer optischen Referenz mit dem AR-Inhalt interagieren (s. McDonalds/Avatar). Nachhaltige Kampagnen, die einen wirklichen Dialog ermöglichen sollen, müssen stärker auf den Aspekt ‘User Interface’ fokussieren. Nur dann werden sich die Nutzer länger mit einer AR-Kampagne beschäftigen.
Aber egal ob bei webbasierten, am PoS installierten oder für das iPhone/Android erstellten Kampagnen gilt: wir sind noch am Anfang. Die Potenziale sind bei jedem der drei Kanäle noch nicht voll ausgeschöpft – oder harmonisiert. Es gibt derzeit zum Beispiel keine einzige Kampagne, die kanalübergreifend gelauncht wurde. Unabhängig davon wird der sicherlich relevanteste Kanal mobile sein.
Das Potenzial hier ist immens, wenn man schlicht an Stichworte wie OOH Media oder einfach die Verpackungsindustrie denkt. Das Kino-Plakat (OOH) wird zum living Poster und spricht mich personalisiert, situativ und ortbezogen an. Solche Konzepte lassen sich in der Tiefe nur mittels AR realisieren. Die Sportschuhverpackung -durch das iPhone betrachtet- wird zu einer digitalen Oberfläche gekoppelt facebook und twitter streams. Das beeinflußt langfristig die Kaufentscheidung.
FRAGE 2:
Was spricht dafür, dass das ein Massenmarkt wird, was dagegen?
Antwort:
AR wird mittels mobiler Endgeräte ein Massenmarkt aus zwei Gründen: (a) Das CCC als Voraussetzung und (b) time-to-content als Begründung.
Die Abkürzung CCC steht für Cloud, Connectivity und Computing. Niemals konnten wir mehr Inhalte in einem für alle zugänglichen Raum speichern, wir konnten vorher auch nicht von überall auf diese Daten zugreifen und wenn, dann war die Rechenleistung oder das Design der mobilen Endgeräte nicht ausreichend. Dank google, amazon web services, iPhone und HTC etc haben wir nun all das in einem Gerät in unserer Tasche. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für AR. Die wichtigste Begründung für die Nachhaltigkeit von AR hinsihtlich Kommunikation/Werbung/Dialog ist: Informationen werden an Orte, Personen und Gegenstände gebunden. Mittels AR können wir diese und zusätzliche Informationen intuitiv abrufen.
Diese Auffassung teilen z.B. auch die Werbetreibenden mit dem Fokus Out-of-Home. Dennoch gibt es valide Gründe, wieso AR erst mit Verspätung aus den Kinderschuhen kommen könnte. Wenn Sie mit einem MediaPlaner über AR sprechen wird er Ihnen z.B. die zu geringe Reichweite, die AR derzeit im mobile Bereich hat, vorhalten. Auch wird er Sie daruf hinweisen, dass nutzerseiteigen Kosten für den Anwender ggfls. sehr hoch sein können, da mitunter größere Datenmengen versendet werden müssen. Ein immer wiederkehrender Punkt ist die Frage nach der Integrierbarbeit von AR in die bestehende Geschäftsmodelle. Eine Technologie allein ist ja noch kein Produkt.
Ein Kill-Krterium könnte speziell die Politik von apple hinsichtlich der Nutzerdaten werden. apple ist aus AR sicht relevant, weil es seit iOS4 vollen Zugriff auf die Kamera in dem iPhone zuläßt. Wenn Sie eine AR-App auf dem iPhone installieren, greift diese auf viele Schnittstellen zu, darüber laufen Daten, diese verwendet apple und/oder der AR-Anbieter. Hier könnte sich Widerstand regen. Genauso kritisch wird derzeit der recognizr Prototyp betrachtet, da er darauf abzielt per Gesichtserkennung die zugehörigen social networks direkt um das Portrait der Person in der Kamera zu legen.
FRAGE 3:
Welche spezifischen (mobilen) Mehrwerte lassen sich mithilfe von AR erzeugen?
Antwort:
AR auf mobilen Geräten wird häufig mit LBS (location based services) verwechselt. AR browser wie layar oder acrossair haben viel Aufmerksamkeit und VC bekommen, sind aber momentan nichts weiter als eine Orientierungshilfe, die selten genau ist (+/-8m) und schon gar nicht ohne GPS (z.B. in einem Gebäude) funktioniert. Diese Browser arbeiten nicht mit optischen Referenzen sondern geo-Daten (Längen- und Breitengrad). Die Anwendungsszenarien sind also eher von geringem Mehrwert – wenngleich ungeheuer populär. Die Downloadzahlen und die stetig steigende Anzahl von Entwicklern und Inhalten belegen dies.
Es ist wichtig zu verstehen, dass z.B. layar nur einen Input verwendet (GeoDaten) und diese ausschließlich in einer Form ausgibt (als Overlay auf dem Bildschirm des Smartphones). Dabei müssen die verschidenen Sensoren des Mobiletlefons (Kamera, Gyroskop, GPS, Kompass, etc) kombiniert werden, um echte Mehrwerte zu generieren. Die Zugriffsgeschwindigkeit auf Informationen, aber auch die Weise wie wir mit digitalen Inhalten, die in unserer physischen Welt verortet sind umgehen, ändert sich erst dann. Das iButterfly Projekt hat dies sehr schön verdeutlicht, sowohl technisch als auch wirtschaftlich.
Interessant ist auch zu beobachten, welche Patente Unternehmen wie google und apple im Bereich AR anmelden. Bei Durchsicht der abstracts wird schnell deutlich, dass google nach einem Weg sucht, das adwords Konzept in die physische Welt zu tragen.
FRAGE 4:
Welche technischen Voraussetzungen brauchen solche Kampagnen?
Antwort:
Grundsätzlich braucht man für eine Kampagne nur ein Bild und eine Idee. Je nachdem, welchen Kanal man für eine Kampagne wählt, ergeben sich unterschiedliche Voraussetzungen. Dabei bleiben als Kernbereiche immer das Tracking, der Marker, die Assets und die Logik im Mittelpunkt. Wie genau soll meine AR sein und damit verbunden: Welches Lizenzmodell bin ich bereit einzugehen? Was werden die optischen Referenzen sein und wie viele werden benötigt? Woher und in welchem Format kommen die Inhalte, die dargestellt werden sollen? Und schließlich die Frage: was sollen die Inhalte und was soll der Nutzer eigentlich machen? Welche Schritte laufen voll- und welche halbautomatisch? Vor jedem Projektstart sollten diese Fragen beantwortet werden. Erst die Antworten hieruaf erlauben es, die technischen Voraussetzungen klar zu skizzieren.
FRAGE 5:
Wenn Sie die bisher realisierten Anwendungen betrachten – was kann man aufgrunddessen vermuten, wo sich AR am besten etabliert?
Antwort:
Viele Dienstleister wiederholen schlicht die AR Szenarien, die sie bei anderen gesehen haben. Das ist nicht progressiv genug, um die Zukunft von AR aktiv zu gestalten. Mit viel mehr Druck gehen derzeit große Unternehmen wie Qualcomm und Microsoft in den AR Entertainment Bereich. Sony z.B ist dort schon seit Jahren vertreten. Die Spieleindustrie wird mit mobile social games das Bild der AR Entwicklung in den kommenden Jahren prägen. Die einst belächelte Spieleindustrie arbeitet mit krisenfesten Budgets und ist gewillt, Spiele auf ein neues Niveau zu heben: weg vom PC raus in die Welt, und das mittes AR. Hier wird sich AR in einem ersten Schritt gut etablieren.
Aber auch für die Aussenwerbung gibt es bereits heute höchstrelevante AR-Projekte. Ein Beispiel: wenn eine Person vor einem enhanced digital signage Kiosk steht, kann die AR erkennen, welches Geschlecht, welches Alter und welchen Gemütszustand diese Person hat. Das bedeutet, dass (zusätzlich zur AR Funktionalität) ein fünfjähriger weinender Junge etwas anderes auf dem Screen angezeigt bekommt, als eine 43-jährige lachende Frau. Das sind überzeugende Konzepte mit Datamining Komponente. In einigen europäischen Ländern werden diese Ansätze bereits adaptiert.
SREnging SDK 2.0
Posted on | August 12, 2010 | No Comments
Sein Kanemura’s SR Engine, hat gerade die wichtige 2.0 milestone Marke erreicht. Momentan ist es nur auf dem japanischen App Store frei verfügbar. Aber viel wichtiger ist der SDK release, die es Entwicklern erlaubt Image based recognition zu verwenden. Alle Details und die Videos dazu hier. Das Design der Engine ist bestechend. compacte, sytlsha, porefull.
http://www.srengine.com/
Nein, nicht die Kamera …
Posted on | August 4, 2010 | No Comments
Warnung vor Sicherheitslücke bei iPad und iPhone. Schwere Panne bei Apple: Deutsche Experten warnen, dass Kriminelle derzeit problemlos die Kontrolle über iPhone, iPad und iPod erlangen können. So las ich heute in diesem Bericht: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article8816532/Warnung-vor-Sicherheitsluecke-bei-iPad-und-iPhone.html
Ungünstige Presse, weil jede AR nun mal ne Kamera braucht. Wir dürfen auf die PR Bombe von apple gespannt sein.
looki looki, guys with brains
Posted on | July 22, 2010 | No Comments
instantreality goes Siggraph 2010. They present latest developments of high-performance 3D/VR, iPhone based Tracking and introduce X3DOM: X3D natively and pluginfree inside Browsers. They are also going to present several papers on the co-located Wed3D-Conference. Come, visit them in hall J, booth 1024 at LA Conference Center, 24-29 July 2010.
For more brain food go to: http://www.instantreality.org/news/