augmented reality agency

argency.eu

Was die Presse interessiert

Posted on | August 19, 2010 | No Comments

und wie wir es beantworten:

FRAGE 1:

AR ist ziemlich innovativ und aufmerksamkeitsstark, aber auch recht aufwendige Geschichte…Wie sehen Sie die Potenziale dieser Technologie, insbesondere für Marketing und Kundendialog?

Antwort:

AR wird in der Tat derzeit als sehr innovativ wahrgenommen. Vielen Unternehmen ist auch eine gewisse Aufmerksamkeit sicher, wenn sie zum ersten Mal einen AR Kampagne realisieren. Das liegt aber nicht daran, dass die Kampagnen innovativ sind, sondern an dem Fakt, dass viele Menschen noch nicht mit AR (bewußt) in Berührung gekommen sind. AR an sich ist über 20 Jahre alt, wird aber erst seit ein paar Jahren in Kampagnen aufgegriffen. Was die meißten AR Anwendungen gemein haben ist, dass sie einen 3D Inhalt mit einer optischen Referenz (einem Marker oder normalen Bild) verbinden. Dieser Inhalte können dann gedreht und von allen Seiten betachtet werden. Aber soll innovativ oder kreativ sein? Nur beim ersten Mal, deshalb sind auch die Zahlen der GE Smart Grid Kampagne  keineswegs auf die Nachahmer übertragbar. Es gibt aber auch Fortschritte. Man kann z.B. durch das Verdecken einzelner Bereiche einer optischen Referenz mit dem AR-Inhalt interagieren (s. McDonalds/Avatar). Nachhaltige Kampagnen, die einen wirklichen Dialog ermöglichen sollen, müssen stärker auf den Aspekt ‘User Interface’ fokussieren. Nur dann werden sich die Nutzer länger mit einer AR-Kampagne beschäftigen.

Aber egal ob bei webbasierten, am PoS installierten oder für das iPhone/Android erstellten Kampagnen gilt: wir sind noch am Anfang. Die Potenziale sind bei jedem der drei Kanäle noch nicht voll ausgeschöpft – oder harmonisiert. Es gibt derzeit zum Beispiel keine einzige Kampagne, die kanalübergreifend gelauncht wurde. Unabhängig davon wird der sicherlich relevanteste Kanal mobile sein.

Das Potenzial hier ist immens, wenn man schlicht an Stichworte wie OOH Media oder einfach die Verpackungsindustrie denkt. Das Kino-Plakat (OOH) wird zum living Poster und spricht mich personalisiert, situativ und ortbezogen an. Solche Konzepte lassen sich in der Tiefe nur mittels AR realisieren. Die Sportschuhverpackung -durch das iPhone betrachtet- wird zu einer digitalen Oberfläche gekoppelt facebook und twitter streams. Das beeinflußt langfristig die Kaufentscheidung.

FRAGE 2:
Was spricht dafür, dass das ein Massenmarkt wird, was dagegen?

Antwort:

AR wird mittels mobiler Endgeräte ein Massenmarkt aus zwei Gründen: (a) Das CCC als Voraussetzung und (b) time-to-content als Begründung.
Die Abkürzung CCC steht für Cloud, Connectivity und Computing. Niemals konnten wir mehr Inhalte in einem für alle zugänglichen Raum speichern, wir konnten vorher auch nicht von überall auf diese Daten zugreifen und wenn, dann war die Rechenleistung oder das Design der mobilen Endgeräte nicht ausreichend. Dank google, amazon web services, iPhone und HTC etc haben wir nun all das in einem Gerät in unserer Tasche. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für AR. Die wichtigste Begründung für die Nachhaltigkeit von AR hinsihtlich Kommunikation/Werbung/Dialog ist: Informationen werden an Orte, Personen und Gegenstände gebunden. Mittels AR können wir diese und zusätzliche Informationen intuitiv abrufen.

Diese Auffassung teilen z.B. auch die Werbetreibenden mit dem Fokus Out-of-Home. Dennoch gibt es valide Gründe, wieso AR erst mit Verspätung aus den Kinderschuhen kommen könnte. Wenn Sie mit einem MediaPlaner über AR sprechen wird er Ihnen z.B. die zu geringe Reichweite, die AR derzeit im mobile Bereich hat, vorhalten. Auch wird er Sie daruf hinweisen, dass nutzerseiteigen Kosten für den Anwender ggfls. sehr hoch sein können, da mitunter größere Datenmengen versendet werden müssen. Ein immer wiederkehrender Punkt ist die Frage nach der Integrierbarbeit von AR in die bestehende Geschäftsmodelle. Eine Technologie allein ist ja noch kein Produkt.

Ein Kill-Krterium könnte speziell die Politik von apple hinsichtlich der Nutzerdaten werden. apple ist aus AR sicht relevant, weil es seit iOS4 vollen Zugriff auf die Kamera in dem iPhone zuläßt. Wenn Sie eine AR-App auf dem iPhone installieren, greift diese auf viele Schnittstellen zu, darüber laufen Daten, diese verwendet apple und/oder der AR-Anbieter. Hier könnte sich Widerstand regen. Genauso kritisch wird derzeit der recognizr Prototyp betrachtet, da er darauf abzielt per Gesichtserkennung die zugehörigen social networks direkt um das Portrait der Person in der Kamera zu legen.

FRAGE 3:
Welche spezifischen (mobilen) Mehrwerte lassen sich mithilfe von AR erzeugen?

Antwort:

AR auf mobilen Geräten wird häufig mit LBS (location based services) verwechselt. AR browser wie layar oder acrossair haben viel Aufmerksamkeit und VC bekommen, sind aber momentan nichts weiter als eine Orientierungshilfe, die selten genau ist (+/-8m) und schon gar nicht ohne GPS (z.B. in einem Gebäude) funktioniert. Diese Browser arbeiten nicht mit optischen Referenzen sondern geo-Daten (Längen- und Breitengrad). Die Anwendungsszenarien sind also eher von geringem Mehrwert – wenngleich ungeheuer populär. Die Downloadzahlen und die stetig steigende Anzahl von Entwicklern und Inhalten belegen dies.

Es ist wichtig zu verstehen, dass z.B. layar nur einen Input verwendet (GeoDaten) und diese ausschließlich in einer Form ausgibt (als Overlay auf dem Bildschirm des Smartphones). Dabei müssen die verschidenen Sensoren des Mobiletlefons (Kamera, Gyroskop, GPS, Kompass, etc) kombiniert werden, um echte Mehrwerte zu generieren. Die Zugriffsgeschwindigkeit auf Informationen, aber auch die Weise wie wir mit digitalen Inhalten, die in unserer physischen Welt verortet sind umgehen, ändert sich erst dann. Das iButterfly Projekt hat dies sehr schön verdeutlicht, sowohl technisch als auch wirtschaftlich.

Interessant ist auch zu beobachten, welche Patente Unternehmen wie google und apple im Bereich AR anmelden. Bei Durchsicht der abstracts wird schnell deutlich, dass google nach einem Weg sucht, das adwords Konzept in die physische Welt zu tragen.

FRAGE 4:
Welche technischen Voraussetzungen brauchen solche Kampagnen?

Antwort:
Grundsätzlich braucht man für eine Kampagne nur ein Bild und eine Idee. Je nachdem, welchen Kanal man für eine Kampagne wählt, ergeben sich unterschiedliche Voraussetzungen. Dabei bleiben als Kernbereiche immer das Tracking, der Marker, die Assets und die Logik im Mittelpunkt. Wie genau soll meine AR sein und damit verbunden: Welches Lizenzmodell bin ich bereit einzugehen? Was werden die optischen Referenzen sein und wie viele werden benötigt? Woher und in welchem Format kommen die Inhalte, die dargestellt werden sollen? Und schließlich die Frage: was sollen die Inhalte und was soll der Nutzer eigentlich machen? Welche Schritte laufen voll- und welche halbautomatisch? Vor jedem Projektstart sollten diese Fragen beantwortet werden. Erst die Antworten hieruaf erlauben es, die technischen Voraussetzungen klar zu skizzieren.

FRAGE 5:
Wenn Sie die bisher realisierten Anwendungen betrachten – was kann man aufgrunddessen vermuten, wo sich AR am besten etabliert?

Antwort:
Viele Dienstleister wiederholen schlicht die AR Szenarien, die sie bei anderen gesehen haben. Das ist nicht progressiv genug, um die Zukunft von AR aktiv zu gestalten. Mit viel mehr Druck gehen derzeit große Unternehmen wie Qualcomm und Microsoft in den AR Entertainment Bereich. Sony z.B ist dort schon seit Jahren vertreten. Die Spieleindustrie wird mit mobile social games das Bild der AR Entwicklung in den kommenden Jahren prägen. Die einst belächelte Spieleindustrie arbeitet mit krisenfesten Budgets und ist gewillt, Spiele auf ein neues Niveau zu heben: weg vom PC raus in die Welt, und das mittes AR. Hier wird sich AR in einem ersten Schritt gut etablieren.

Aber auch für die Aussenwerbung gibt es bereits heute höchstrelevante AR-Projekte. Ein Beispiel: wenn eine Person vor einem enhanced digital signage Kiosk steht, kann die AR erkennen, welches Geschlecht, welches Alter und welchen Gemütszustand diese Person hat. Das bedeutet, dass (zusätzlich zur AR Funktionalität) ein fünfjähriger weinender Junge etwas anderes auf dem Screen angezeigt bekommt, als eine 43-jährige lachende Frau. Das sind überzeugende Konzepte mit Datamining Komponente. In einigen europäischen Ländern werden diese Ansätze bereits adaptiert.

SREnging SDK 2.0

Posted on | August 12, 2010 | No Comments

Sein Kanemura’s SR Engine, hat gerade die wichtige 2.0 milestone Marke erreicht. Momentan ist es nur auf dem japanischen App Store frei verfügbar. Aber viel wichtiger ist der SDK release, die es Entwicklern erlaubt Image based recognition zu verwenden. Alle Details und die Videos dazu hier. Das Design der Engine ist bestechend. compacte, sytlsha, porefull.

http://www.srengine.com/

Nein, nicht die Kamera …

Posted on | August 4, 2010 | No Comments

Warnung vor Sicherheitslücke bei iPad und iPhone. Schwere Panne bei Apple: Deutsche Experten warnen, dass Kriminelle derzeit problemlos die Kontrolle über iPhone, iPad und iPod erlangen können. So las ich heute in diesem Bericht: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article8816532/Warnung-vor-Sicherheitsluecke-bei-iPad-und-iPhone.html

Ungünstige Presse, weil jede AR nun mal ne Kamera braucht. Wir dürfen auf die PR Bombe von apple gespannt sein.

looki looki, guys with brains

Posted on | July 22, 2010 | No Comments

instantreality goes Siggraph 2010. They present latest developments of high-performance 3D/VR, iPhone based Tracking and introduce X3DOM: X3D natively and pluginfree inside Browsers. They are also going to present several papers on the co-located Wed3D-Conference. Come, visit them in hall J, booth 1024 at LA Conference Center, 24-29 July 2010.

For more brain food go to: http://www.instantreality.org/news/

trademarks, here we come …

Posted on | July 14, 2010 | No Comments

ohne worte

AR Soccer

Posted on | July 12, 2010 | No Comments

hmm, nice, Kollisionsabfrage. WM ist ja leider zu Ende, aber hiermit gehts noch ein bischen weiter. OK, Immersion ist was anderes aber hey, wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir heute schon so weit sind? Was so eine offen cam API doch alles ausmacht. Leider muss man dazusagen, dass es nicht immer funktioniert. Der starke Kontrast (Hose zu Hintergrund) muss hier noch berücksichtigt werden, sonst geht das tracking in die Knie.

int13 – AR game on nintendo device

Posted on | July 7, 2010 | No Comments

int13, mitglied im AR consortium und langfähriger t-immersion lizenznehmer hat schon früher mit seiner mobile touch demo für aufsehen gesorgt. vielleicht erinnert sich der ein oder andere an den hüpfenden frosch auf dem handy. leider konnten wir dies nie selbst testen. anyway, hier der nächste move, und zwar aufs nintendo DS. Daumen hoch (übrignes auch von Daniel Wagner, Hartmut Seichter und Irena Gusakova).

Was macht t-immersion? Rückzug aus der Öffentlichkeit und im Hintergrund den Monster Deal mit Nintendo? Wir dürfen gespannt sein.

In eigener Sache:

Posted on | July 6, 2010 | No Comments

Bitte via http://www.Xing.de in der Gruppe AR Augmented Reality anmelden. Alternativ via mail an marc@empea.de

Die Teilnehmer dieses KOSTENPFLICHTIGEN Events (95,– EUR) sind nach der Session in der Lage einfache Augmented Reality Anwendungen für das iPhone, aber auch das Internet und den Point of Sale herzustellen. Keine Software oder technisches Vorwissen von Nöten.

Ferner gibt die Session Aufschluss darüber, welche AR-Software sich wann lohnt. Zusätzlich wird anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht, wo AR wirtschaftlich eingesetzt werden kann.

Am Ende hat jeder Teilnehmer eine AR Anwendung, die er direkt abrufen und in seine Website einbinden oder sein Produktportfolio aufnehmen kann.

Wer sollte teilnehmen? Verantwortliche aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Online

Qualcomm erhebt sich

Posted on | July 2, 2010 | No Comments

klar, wer den letzten Zukauf von Qualcomm mit verfolgt hat wird nicht verwundert sein, dass nun eine developer challenge ausgerufen wird. aber mit dem focus …, dem preisgeld …, dem buzz …

Wer werden die 25 glücklichen Lizenznehmer werden? Yeah, let compete :)

http://www.qdevnet.com/dev/gpu/showcase

Interessant: nur google, kein iPhone … there you go

ich bin so aufgeregt …. ich mache … nur noch …

Augmented Reality FarmVille

Posted on | July 1, 2010 | No Comments

Wieder was neues aus München. Nein, diesmal nicht von der metaio, sondern zwei Jungs von der TU München. Farmville, die einen hassen es, die anderen lieben es. Der buzz ist jedenfalls hoch, das wird keinem facebook Nutzer entgangen sein. Warum also nicht?

Ein einfaches Spielprinzip auf AR umgesetzt und voila, AR Farmville. In dem Video ist ein HMD im Spiel was entsprechend eine Hürde für mobile Geräte darstellt, aber welcher Entwickler läßt sich schon von limits aufhalten. Deswegen entwickelt er ja .. Hier das Video!

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